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Unternehmen

Andreas Westerfellhaus im Interview: Berufsunfähigkeitsabsicherung für Auszubildende


30. März 2015, 11:47
PRESSEMITTEILUNG/PRESS RELEASE

Wie mache ich mich als Arbeitgeber für meine Mitarbeiter von morgen interessant? Mit einem Berufsunfähigkeitsschutz zu unschlagbar günstigen Konditionen zum Beispiel. Als erste Bildungsinstitution der Branche nutzt die ZAB GmbH in Gütersloh diesen innovativen Baustein der Personalgewinnung. Um sich als Ausbildungsinstitution für Gesundheits- und Krankenpfleger unter den knapper werdenden Bewerbern zu profilieren, bietet die „Zentrale Akademie für Gesundheitsberufe GmbH“ (ZAB) ihren Schülern und Studenten eine Berufsunfähigkeitsabsicherung an – konkurrenzlos günstig, dank Kooperation mit dem DUK Versorgungswerk. Ein Gespräch darüber mit Andreas Westerfellhaus, dem Geschäftsführer der ZAB GmbH.

Was hat Sie dazu motiviert, dieses Pilotprojekt ins Leben zu rufen?

Schon heute suchen sich Auszubildende ganz gezielt Ihre Ausbildungsstätte aus und achten dabei auf Lehrangebot, Standort und Attraktivität der Einrichtung. Künftig wird sich das noch verstärken: In den nächsten Jahren wird die Zahl der Schulabgänger um 20 Prozent zurückgehen. Wenn ich den Wettstreit um die besten Köpfe gewinnen will, muss ich viel ideenreicher und aktiver sein als bisher, um als Ausbildungspartner beziehungsweise Arbeitgeber als attraktiv zu gelten und aufzufallen. Eine Besonderheit der ZAB GmbH ist es ja, dass wir beides sind. Unsere rund 400 Schüler und Studenten sind während ihrer Ausbildungszeit auch bei uns angestellt. Mit dem Versicherungsschutz gegen Berufsunfähigkeit haben wir ein Alleinstellungsmerkmal für unsere Akademie geschaffen.

Welchen Benefit haben Ihre Schüler und Studenten von diesem Angebot?

Der Mensch braucht nicht unbedingt jede Versicherung, die angeboten wird. Aber zu den sinnvollsten und notwendigsten zählt neben der Haftpflicht auch die gegen Berufsunfähigkeit. Aber wer denkt schon an so etwas – mit 18, 19, 20! Wir verstehen es deshalb als unsere Verantwortung, junge Menschen frühzeitig für dieses das Thema zu sensibilisieren, damit sie rechtzeitig Vorsorge treffen. Denn in Pflegeberufen existiert wegen der besonderen körperlichen und psychischen Belastung – das Heben von Patienten wie das ständige Konfrontiertsein mit Krankheit und Sterben – schließlich ein besonderes Risiko. Das darf am Ende nicht zum Existenzrisiko werden – und ganz besonders nicht, wenn an diesem Einkommen die Existenz einer ganzen Familie hängt.

Üppig ist das Gehalt von Auszubildenden ja nicht. Und ich muss mir diese Versicherung auch leisten können, damit ich mir sie leisten will.

Genau das ist die Idee. Wir für uns alleine, mit unseren 400 Auszubildenden, hätten derart günstige Konditionen mit einem Versicherer kaum aushandeln können. Mit dem DUK im Rücken sieht das völlig anders aus. Da gibt es die sogenannte Starter-Option für Berufseinsteiger. Wenn jemand mit 19 Jahren zum Beispiel die Berufsunfähigkeitsversicherung für eine monatliche Rente von 500 Euro abschließt, liegt der monatliche Beitrag nominell bei rund 22,50 Euro, aber der tatsächliche Aufwand nur bei 11,44 Euro. Fast unglaublich ist, dass dieser Beitrag dann weiter 15 Jahre, bis zum Alter von 35, stabil bleibt, bei vollem Versicherungsschutz von Anfang an. Und noch ein Punkt ist wichtig: Die Versicherung ist portabel. Unsere Absolventen können die Versicherung zum nächsten Arbeitgeber mitnehmen – zu unveränderten Konditionen.

Wie kann das sein – so günstig?

Der Staat fördert diese Form von Vorsorge, indem sich für den Arbeitnehmer die hierbei eigentlich anfallenden Steuern und Sozialabgaben ermäßigen. Und wir als ZAB GmbH zahlen obendrein einen Zuschuss in Höhe von 20 Prozent. Weil der Betrag bei diesem Modell der „Entgeltumwandlung“ vom Brutto- und nicht vom Netto-Gehalt abgezogen wird, sparen auch wir als Arbeitgeber Sozialabgaben – und können damit den Zuschuss sogar größtenteils refinanzieren. Sie sehen: Dieses Modell ist auch in dieser Hinsicht für beide Seiten interessant.

Kontakt
Andreea Cojocariu Khan
Senior Manager Marketing Communications