Wirtschaft, Geschäft

Europäischer Datenschutztag 2021

ecoprotec GmbH


Am 28. Januar 2021 findet der Europäische Datenschutztag statt. Initiiert durch den Europarat werden seit 2007 an diesem Datum alle Bürger Europas auf den hohen Stellenwert des Datenschutzes innerhalb der EU aufmerksam gemacht. 2008 schlossen sich auch die Vereinigten Staaten und Kanada dem Aktionstag für den Datenschutz an und zelebrieren seither den ‚Data Privacy Day‘ in Nordamerika.


  • Passwörter nicht unbeaufsichtigt auf dem Schreibtisch legen oder an den Bildschirm kleben

  • Zugriff auf unternehmenseigene Hard- oder Software durch Dritte vermeiden

  • keine Speicherung betrieblicher Daten auf privaten Geräten wie zum Beispiel USB-Sticks oder in privaten genutzten Cloud-Speichern

  • keine Weiterleitung beruflicher Nachrichten an private E-Mail-Adressen

  • keine Kopplung privater und betrieblicher Geräte (z. B. privates Handy zum Aufladen an den betrieblichen Laptop anschließen)


Damit Ihr Unternehmen auch aus datenschutzrechtlicher Sicht sicher im Homeoffice arbeiten kann, helfen wir Ihnen gerne. Wir unterstützen Sie bei der organisatorischen Gestaltung der Arbeitsplätze Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und geben wertvolle Tipps, wie Sie auch weiterhin sicher und datenschutzkonform arbeiten können.

UK-EU-Austritt 2021
Die Übergangsfrist zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union endete mit dem 31. Dezember 2020. Erst eine Woche zuvor konnten sich die EU und das Vereinigte Königreich auf einen geregelten Austritt einigen. Ist die Übermittlung personenbezogener Daten nach England seitdem widerrechtlich? In dem ausgehandelten Vertrag werden auch Details zum Datenschutz geregelt – zumindest für eine kurze Übergangsphase.

Es wurde vereinbart, dass das Vereinigte Königreich bis zum 30. April 2021 von der Europäischen Union nicht als Drittstaat angesehen wird. Sogar eine Verlängerung um zwei weitere Monate bis zum 30. Juni 2021 ist laut Vertrag möglich. Damit steht der Datentransfer zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich auf festem Boden – zumindest für das erste Halbjahr 2021 und auch nur auf den ersten Blick.

Wird Großbritannien zu einem unsicheren Drittstaat?
Seitens der EU wäre ein Angemessenheitsbeschluss theoretisch möglich. Somit bliebe Großbritannien datenschutzrechtlich auch als Drittstaat sicher und dem Datentransfer wären keine größeren Hürden auferlegt. Es ist allerdings mehr als fraglich, ob dies in der noch zur Verfügung stehenden Zeit passieren wird. Darüber hinaus haben die britischen Sicherheitsbehörden ähnliche Befugnisse wie die USA. Hier bewertete der EuGH im Juli 2020 den EU-US Privacy Shield für unzulässig. Vermuten können wir also, dass die Europäische Union künftig die Übertragung personenbezogener Daten ins Vereinigte Königreich für unzulässig ansehen könnte.



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