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Chatvise

Unternehmen

KI-Chatbot für Kanzleien: Chatvise ersetzt Mandantendaten vor der KI-Verarbeitung durch Platzhalter


31. Oktober 2026, 00:17
München,
Deutschland
PRESSEMITTEILUNG/PRESS RELEASE

Kanzleien wollen Anfragen über ihre Website schneller beantworten, unterliegen aber der Verschwiegenheitspflicht. Der Chatbot-Anbieter Chatvise aus München bietet dafür einen eigenen Kanzlei-Modus: Erkannte personenbezogene Angaben werden vor der Übermittlung an die KI pseudonymisiert, auf Wunsch lässt sich die KI ganz abschalten.

Mandantenschutz im Kanzlei-Chat: Name und Datum werden vor der Übermittlung an die KI durch Platzhalter ersetzt

Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte erhalten über ihre Website täglich Anfragen, oft außerhalb der Bürozeiten: Ist die Kanzlei für mein Rechtsgebiet zuständig? Welche Unterlagen brauche ich? Wann ist ein Termin frei? Ein KI-Chatbot kann solche Fragen beantworten. Gleichzeitig verpflichten § 43a BRAO und § 203 StGB Kanzleien zur Verschwiegenheit, und § 43e BRAO stellt Anforderungen an externe Dienstleister.

Drei Stufen Mandantenschutz. Im Standard-Modus ersetzt ein Filter auf dem Server erkannte Angaben wie Namen, Adressen, Telefonnummern, IBAN, Steuer-ID oder Geburtsdaten durch Platzhalter, bevor eine Nachricht an das KI-Modell geht. In der Antwort an den Mandanten werden die Angaben anschließend wieder eingesetzt. Im Strikt-Modus ist der KI-Chat vollständig abgeschaltet; verfügbar bleiben dann nur feste FAQs, die Terminbuchung und die strukturierte Mandatsaufnahme. Chatvise weist offen darauf hin, dass der Filter nicht jedes Geheimnis erkennt und keine vollständige Anonymisierung bietet. Wie die Stufen im Einzelnen funktionieren, beschreibt die Seite Mandantenschutz nach § 203 StGB.

Anbindung an RA-MICRO. Für Kanzleien, die mit RA-MICRO arbeiten, lässt sich der Fragebogen der RA-MICRO Online-Mandatsaufnahme direkt im Chat ausfüllen und an die Kanzleisoftware übermitteln, einschließlich hochgeladener Dokumente. Details zur digitalen Mandatsaufnahme stehen auf der Website des Anbieters. Die Übermittlung ist im Enterprise-Plan enthalten.

Speicherung und Verträge. Chatverläufe speichert Chatvise bei Hetzner in Nürnberg. KI-Antworten erzeugt OpenAI auf Basis einer Vereinbarung ohne Datenspeicherung und ohne Training mit Kundendaten; eine Verarbeitung in den USA ist möglich. Kanzleien erhalten neben dem AV-Vertrag eine Verschwiegenheitserklärung nach § 203 Abs. 4 StGB, die im Dashboard in Textform angenommen und protokolliert wird. Chatverläufe lassen sich automatisch nach 30 bis 360 Tagen löschen.

Welche KI-Werkzeuge sich für Kanzleien eignen und was Berufsrecht, DSGVO und KI-Verordnung verlangen, fasst der Leitfaden KI für Anwälte zusammen. Er ersetzt keine Rechtsberatung.

Originalquelle auf TRENDKRAFT am .

Über Chatvise

Chatvise ist eine Plattform für KI-Chatbots auf Unternehmenswebsites, entwickelt von Chester Roussos in München. Der Chatbot beantwortet Kundenfragen aus dem eigenen Wissen eines Unternehmens, erfasst Anfragen, bucht Termine über eTermin und übergibt Gespräche live an das Team. Chatverläufe werden in Deutschland gespeichert (Hetzner, Nürnberg). Für Kanzleien bietet Chatvise einen Mandantenschutz-Modus und eine Anbindung an die RA-MICRO Online-Mandatsaufnahme. Der Starter-Plan ist dauerhaft kostenlos.

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