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MyTherapy App und Charité starten Forschungsprojekt zur Adhärenz in der Transplantationsnachsorge


12. August 2016, 15:58
PRESSEMITTEILUNG/PRESS RELEASE

•Ab 01.08.2016 wird die MyTherapy App zur Transplantationsnachsorge in der Nephrologie der Charité Berlin bei zunächst 100 Patienten mit Spenderniere angewendet.•Unter Leitung von Prof. Klemens Budde evaluiert die Charité die Wirksamkeit von MyTherapy.•Prof. Dr. Klemens Budde: „Aufbauend auf den positiven Studienergebnissen von MyTherapy gehen wir davon aus, dass die App zu einer Verbesserung der Transplantationsnachsorge führen kann.“

MyTherapy App und Charité starten Forschungsprojekt zur Adhärenz in der Transplantationsnachsorge

München, 26.07.2016. Die Berliner Charité und die MyTherapy App weiten ihre gemeinsame Forschungsarbeit aus. In einer Pilotstudie mit geriatrischen Patienten unter Prof. Elisabeth Steinhagen-Thiessen hatte die App bereits einen positiven Einfluss auf die Adhärenz gezeigt. In einem neuen Forschungsprojekt stehen nun Patienten mit Spenderniere im Fokus: Ab dem 01.08.2016 integriert die Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie der Charité Universitätsmedizin Berlin MyTherapy in die Transplantationsnachsorge. Unter der Leitung von Prof. Dr. Klemens Budde nutzen zunächst 100 Patienten mit Spenderniere die MyTherapy App (iOS und Android) über einen Zeitraum von sechs Monaten. MyTherapy unterstützt die Patienten bei der korrekten und pünktlichen Einnahme ihrer Medikamente, beim Erfassen von u.a. Gewicht und Blutdruck, sowie bei der Organisation des Therapiealltags. Anschließend evaluiert die Charité die Wirksamkeit von MyTherapy im Vergleich zu einer gleich großen Kontrollgruppe.
Besonders Patienten mit einer Spenderniere müssen auf die korrekte Einnahme ihrer Medikamente achten. Denn die Gefahr einer Komplikation ist groß: „Jede sechste Niere wird wegen mangelnder Adhärenz abgestoßen“, so Prof. Dr. Klemens Budde, „Aufbauend auf den positiven Studienergebnissen von MyTherapy gehen wir davon aus, dass die App zu einer Verbesserung der Transplantationsnachsorge führen kann“. Die Ergebnisse der Studie sollen auf dem Kongress für Nephrologie im kommenden Jahr vorgestellt werden.

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