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velmena GmbH

Unternehmen

Woran Frauen den Wechseljahren wirklich leiden: 550 Befragungen ausgewertet


15. Oktober 2026, 01:16
Wien,
Österreich
Bericht

Überraschende Ergebnisse zum Welt-Menopause-Tag am 18. Oktober

Die Ergebnisse geben überraschende Einblicke: Entgegen der Erwartung stehen nicht Hitzewallungen im Vordergrund, sondern eine Reihe ganz anderer Beschwerden. Das zeigt vor allem, dass die Wechseljahre ein komplexer Prozess mit einem enorm vielfältigen Beschwerdebild und einem langen Verlauf sind. 

Die velmena GmbH (www.velmena.de) hat anlässlich des Welt-Menopause-Tages die Antworten von mehr als 550 Frauen ab 35 aus der DACH-Region ausgewertet, die über Social Media von Mai bis Juni an einer Befragung teilgenommen haben. Die Ergebnisse geben überraschende Einblicke: Entgegen der Erwartung stehen nicht Hitzewallungen im Vordergrund, sondern eine Reihe ganz anderer Beschwerden. Das zeigt vor allem, dass die Wechseljahre ein komplexer Prozess mit einem enorm vielfältigen Beschwerdebild und einem langen Verlauf sind. 

Die Daten stammen von Frauen, die aktiv nach Hilfe gegen Wechseljahresbeschwerden gesucht haben (via Social Media). Besonders unerwartet war, dass Erschöpfung das belastendste Symptom ist: 429 Frauen, also 77 Prozent, klagen über Erschöpfung und Müdigkeit. Unter den berühmten Hitzewallungen leiden dagegen nur 39 Prozent. Ebenfalls 3 von 4 Frauen (72 Prozent) haben Schlafstörungen benannt, die Hälfte von ihnen wacht nachts gegen 3 Uhr auf.

Die Daten von velmena zeigen zudem eine enorme berufliche Dimension: 50 Prozent der Befragten kämpfen mit „Brain Fog“ (Gehirn-Nebel), was angesichts von Konzentrationsstörungen und mentaler Erschöpfung direkte Auswirkungen auf die tägliche Produktivität und Leistungsfähigkeit haben kann. Dazu kommen depressive Verstimmungen bei 47 Prozent der Frauen, ein unterschätztes psychisches Thema in den Wechseljahren.

Wie groß der Leidensdruck tatsächlich ist, zeigt die Vielschichtigkeit der Belastungen. Die Frauen kämpfen nicht nur gegen ein Symptom, sondern im Durchschnitt gegen fast acht Symptome auf einmal! 

Ein weiteres alarmierendes Ergebnis: 93,7 Prozent der Teilnehmerinnen gaben an, dauerhaft oder phasenweise sehr hohem Stress ausgesetzt zu sein. Hier zeigt sich ein systemischer Teufelskreis, denn der hohe Stresspegel fungiert als Brandbeschleuniger, der bestehende Symptome wie Schlafstörungen und Brain Fog weiter intensivieren kann.

Ein Tabuthema mit hoher emotionaler Last ist der Haarausfall, unter dem 45 Prozent der Befragten leiden.

Im Symptomranking ganz oben landeten außerdem 

- Gewichtszunahme vor allem am Bauch (68 Prozent),
- Gelenk- und Muskelschmerzen (62 Prozent)
- Stimmungsschwankungen (59 Prozent) sowie
- innere Unruhe und Herzrasen (57 Prozent)

Zu den ebenfalls interessanten Ergebnissen zählt die Verbindung von Alter und Symptomen. Die Auswertung zeigt, dass Frauen von 35 bis über 60 von Wechseljahresbeschwerden betroffen sind.

Die meisten Teilnehmerinnen gaben an, schon vieles versucht zu haben: Nahrungsergänzungsmittel (68 Prozent), Hausmittel und Bewegung (30 Prozent) oder sie befinden sich in ärztlicher Behandlung mit Medikamenten oder Hormontherapie (23 Prozent). Letztere berichten trotz der Hormone über Brain Fog, Depressionen und Ängste. Hier deckt die Standardtherapie die psychischen und kognitiven Sypmtome der Wechseljahre offenbar nicht ausreichend ab.

„Die Wechseljahre dürfen nicht länger als isoliertes Hormonproblem missverstanden werden“, so Konrad Setzepfandt, Geschäftsführer von velmena. Gemeinsam mit seiner Mutter hat er die ganzheitliche Plattfom für Frauengesundheit ab 40 aufgebaut. „Unsere Auswertung zeigt einen echten Ausnahmezustand. Die hormonelle Umstellung trifft bei vielen Frauen auf ein ohnehin schon überlastetes System.“

Velmena verbindet verständlich aufbereitete Informationen rund um die Wechseljahre (https://velmena.de/blogs/wissen) mit einer sorgfältigen Auswahl an Produkten für unterschiedliche Bedürfnisse von Frauen über 40. Die Ergebnisse der Befragung möchte velmena nicht als wissenschaftliche Studie verstanden wissen, sondern als Momentaufnahme der wirklichen gesundheitlichen Probleme von Frauen in der Zeit der hormonellen Veränderungen.

Der Welt-Menopause-Tag am 18. Oktober soll Aufmerksamkeit für die gesundheitlichen Herausforderungen der Lebensmitte schaffen. 2026 steht der Aktionstag der International Menopause Society unter dem Thema „Chronische Schmerzen in der Lebensmitte“. 

Originalquelle auf TRENDKRAFT am .

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