Direkt zum Inhalt
SourcingBlox GmbH

Unternehmen

SourcingBlox startet CentaurNexus: das Operations-Cockpit für die Zscaler-Welt


07. August 2026, 13:54
Bamberg,
Deutschland
News

Endnutzer, Helpdesk, 2nd Level und IT-Security arbeiten erstmals in einem durchgängigen Prozess. Die Plattform bündelt mehr als 150 Funktionen und Workflows; bis zu 45 Prozent weniger Aufwand werden möglich.

Die SourcingBlox GmbH bringt mit CentaurNexus eine Operations-, Governance- und Self-Service-Plattform für den Betrieb von Zscaler-Umgebungen auf den Markt.

IT Operator vor einem Bildschirm

Administration schneller, einfacher und kostengünstiger machen ist das Ziel

CentaurNexus richtet sich an Enterprise-IT-Teams, Helpdesk-Organisationen, IT-Security und Managed Service Provider und ist ab sofort verfügbar.

Ausgangspunkt sind alltägliche, aber aufwändige Abläufe: Eine Beschäftigte oder ein Beschäftigter kann eine Webadresse oder Anwendung nicht erreichen, sieht aber nicht, warum. Es entsteht ein Ticket. Der Helpdesk kann es häufig nicht abschließend klären, weil ihm Kontext oder Rechte fehlen. Der 2nd Level recherchiert in mehreren Ansichten, qualifiziert URLs in mehreren Portalen, und die IT-Security bereitet eine mögliche Freigabe manuell vor. Vier Stationen bearbeiten ein Anliegen, das mit der richtigen gemeinsamen Informationsbasis und Vorbereitung oft in Minuten statt in Stunden oder Tagen lösbar wäre.

„Unsere Kunden haben in eine sehr leistungsfähige Sicherheitsinfrastruktur investiert. Was im Alltag häufig fehlt, ist keine weitere Sicherheitskonsole, sondern eine gemeinsame, rollenbezogene Arbeitsoberfläche. CentaurNexus bringt genau den Kontext zu der Person, die ihn für die nächste Entscheidung benötigt – vom Endnutzer bis zur IT-Security.“  — Patrick Sonntag, Geschäftsführer der SourcingBlox GmbH

CentaurNexus bindet die Zscaler-Dienste über die Zscaler OneAPI und weitere offiziell vorgesehene Schnittstellen an, darunter Zscaler Internet Access (ZIA), Zscaler Private Access (ZPA) und Zscaler Digital Experience (ZDX), NSS und LSS Feeds, etc. Mehr als 150 Funktionen und Workflows decken Diagnose, Self-Service, sichere Änderungen, Governance, Reporting und Lizenzausschöpfung ab. Ein eigener Agent reichert Analysen mit weiteren Informationen an um die Lösung weiter zu beschleunigen.

Ein gemeinsamer Befund statt verteilter Recherche

Die 360-Grad-Sicht führt relevante Nutzer-, Geräte-, Zugriffs- und Experience-Informationen zu einem zusammenhängenden Befund mit ~70 Datenpunkten zusammen, ohne dem Helpdesk pauschal weitreichende Zscaler-Administratorrechte geben zu müssen. Rollen und Sichtbarkeit lassen sich fein granular über RBAC, Mandanten, Login-Domänen und Organisationsbereiche begrenzen.

Für typische Verbindungsprobleme beantwortet die Plattform zuerst die entscheidende Frage: Liegt die Ursache bei Zscaler – oder an WLAN, Internetanbieter, Gerät oder Anwendung? Ampeln, Klartextbefunde und Selbsthilfe-Hinweise machen technische Signale für Endnutzer und First-Level-Support nutzbar.

Neu: Endnutzer lösen Anliegen selbst

Bei einer blockierten Webadresse oder Anwendung können Nutzerinnen und Nutzer den Sperrgrund direkt sehen, eine Freigabe sofort selbst anstoßen und den Status verfolgen – ohne zunächst ein Ticket oder ein allgemeines ITSM-Formular auszufüllen. Die IT-Security erhält den Antrag bereits mit URL-Risikoeinstufung, Gerätezustand und Nutzerkontext und kann ihn nachvollziehbar genehmigen oder ablehnen. Im ITSM automatisch protokolliert wird dennoch. Laufende Prozesse werden also ergänzt statt unterwandert.

Dem Engpass im IT-Support durch einfachere Prozesse begegnen

„Support- und Security-Teams arbeiten heute unter hohem Druck. Der Mangel an spezialisierten Fachkräften lässt sich nicht allein durch mehr Stellen lösen. Wir sind überzeugt, dass CentaurNexus einen großen Mehrwert schafft, weil die Plattform Daten mit weniger Aufwand anzeigt, Prozesse schneller macht und dadurch Support, Security und Endnutzer gleichzeitig entlastet. Zufriedenere Nutzer und schnellere Entscheidungen verbessern am Ende die Effizienz des gesamten Unternehmens.“  — Patrick Sonntag

Sichere Änderungen und nachvollziehbare Governance

Geplante Richtlinienänderungen lassen sich gegen reale Nutzungsmuster prüfen und das Resultat von Changes simulieren. Diffs, Freigaberegeln, Vier-Augen-Prinzip, Audit-Trail und gezielte Rücknahme einzelner Änderungen reduzieren das Risiko von Fehlkonfigurationen. Analysefunktionen geben Hinweise; kritische Änderungen bleiben menschlich initiiert und kontrolliert.

Patent pending für Zero-Trust-Selbstschutz

Mittels eines Zero Trust Selbstschutz-Mechanismus schützt CentaurNexus auch seine eigene privilegierte Administrationsebene. Neben der erfolgreichen Anmeldung werden dabei Zero-Trust-Signale aus dem jeweiligen Kundenkontext berücksichtigt. Das Verfahren ist herstellerunabhängig angelegt und als Patent pending gekennzeichnet.

„Im Rahmen unserer regelmäßigen Prüfungen zur Wahrung fremder Schutzrechte ist uns aufgefallen, dass dieser herstellerunabhängige Zero-Trust-Selbstschutz wohl so neuartig ist, dass sich eine Patentanmeldung angeboten hat. Entscheidend ist für uns aber nicht das Etikett, sondern dass privilegierter Zugriff nicht allein von möglicherweise kompromittierten Anmeldedaten abhängt.“  — Patrick Sonntag

Von kleinen Teams bis zu Großkonzernen und MSPs

Die Plattform lässt sich von kleinen Supportteams bis zu globalen Unternehmensstrukturen einsetzen und bietet überall sofortigen Mehrwert. Neben dem SaaS-Betrieb mit Datenhaltung in Deutschland sind dedizierte Betriebsmodelle und Hosting im eigenen Rechenzentrum möglich. Managed Service Provider können mehrere Kundenmandanten über ein eigenes, auf Wunsch gebrandetes Cockpit betreuen.

Das Marktinteresse ist nach Angaben von SourcingBlox hoch. Zu den Unternehmen, die den Einsatz aktuell konkret vorbereiten, zählt u.a. auch ein DAX-Konzern.

Datenschutz, Sicherheit und regionale Datenhaltung

Höchste Sicherheit und Datenschutzkonformität waren seit Beginn der Entwicklung zentrale Architekturziele. Mandantentrennung auf Datenbankebene, verschlüsselte Secrets, strikte Rollenmodelle, Auditierung und europäische Hostingoptionen gehören genauso zum Plattformkern wie Datenobfuskierung. Für EU-Kunden wird CentaurNexus in Deutschland auf STACKIT betrieben; SourcingBlox ist ein europäisches Unternehmen ohne US-Konzernmutter. Regionale Datenhaltungsmodelle für die USA und den asiatisch-pazifischen Raum werden derzeit ausgerollt.

CentaurNexus ist ab sofort verfügbar. Die Live-Demo ist unter demo.centaurnexus.com frei zugänglich.

SourcingBlox

Über SourcingBlox: Die SourcingBlox GmbH mit Sitz in Bamberg ist offizieller Zscaler-Partner und betreut die Cloud-Security-Umgebungen von über 100.000 Nutzern. Das 2021 gegründete Systemhaus begleitet Unternehmen bei Zero Trust, NIS2, Post-Quanten-Kryptografie sowie IoT- und OT-Sicherheit. Mit CentaurNexus entwickelt SourcingBlox zudem ein eigenes Betriebs-Cockpit für die Zscaler-Welt (ZIA, ZPA, ZDX), die optimale Ergänzung zu Ihrem Zscaler Security Stack: 360-Grad-Nutzersicht für den Helpdesk mit feingranularer Rechtezuteilung ohne Admin-Rechte, sichere Richtlinien-Tests mit Ein-Klick-Rollback und eine selbstschützende Administrationsebene (VigilGate, zum Patent angemeldet). Betrieben in der EU (Deutschland), DSGVO-konform. Mehr unter centaurnexus.com und sourcingblox.com.

Wirtschaftssektor:
Kontakt