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Verlag und Redaktionsbüro Kern

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Das Geschäft mit der Urlaubsliebe


14. April 2010, 15:58
PRESSEMITTEILUNG/PRESS RELEASE

Der skrupellose Betrug in orientalischen Urlaubsländern hat einen Namen – Bezness. Wie jedes Jahr werden auch 2010 wieder Tausende von alleinreisenden Frauen in den zauberhaften Orient fliegen. Nordafrika und die Türkei locken mit ihren wunderbaren Stränden und ihrem orientalischen Flair, das einen Hauch von "Tausendundeinenacht" verspricht. Und wenn man so in Urlaubslaune ist, ist man auch einem Flirt mit einem charmanten Einheimischen nicht abgeneigt. Doch diese Flirts können alles andere als harmlos sein - sie können im schlimmsten Fall sogar die gesamte finanzielle Existenz der Urlauberin bedrohen oder zu Schlimmerem führen. Das ganze romantische Getue, all die Versprechen und Liebesschwüre der einheimischen Gigolos sind meist gnadenlose Berechnung. Die Schauspielkunst dieser Charmeure kennt keine Grenzen oder Tabus.Zahllose Touristinnen werden von der Urlaubsliebe nicht nur in den finanziellen Ruin getrieben. Oft entsteht nach dem Urlaub eine Beziehung zu dem Mann, der spätestens nach der Eheschließung und dem Erwerb der Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis im "gelobten Land" sein wahres Gesicht zeigt. Besonders skrupellose Nordafrikaner und Türken spielen gar solange den perfekten Ehemann, bis sie all die Ziele, (Auto, Haus in der Heimat, deutscher Pass) die man erreichen kann, unter Dach und Fach haben. Danach verändert sich der geliebte und ach so sanfte Mann, die Ehe wird zur Hölle. Die unbequeme Ehefrau, von der nun nichts mehr zu holen ist, wird immer schlechter behandelt, wird gequält, betrogen, geschlagen, bis sie es nicht mehr aushält und die Beziehung von alleine löst. Der "gute" Mann kann nun behaupten, er habe immer nur das getan, was seine Frau wollte und eine Trennung wäre für ihn niemals in Frage gekommen. Allein aus Deutschland werden der Deutschen Botschaft in Tunis jährlich rund 1.800 Betrugsfälle gemeldet. Ähnlich ist es in Ägypten und in der Türkei. Die Dunkelziffer liegt jedoch wesentlich höher, weil viele Frauen aus Scham und Unkenntnis keine Anzeige erstatten.Doch Bezness passiert nicht nur im Urlaub, sondern auch vor der eigenen Haustüre. Mittlerweile hat sich auch bei Asylbewerbern oder Gast-Studenten herumgesprochen, dass der so heiß ersehnte Aufenthaltsstatus nur mit einer Heirat zu verwirklichen ist. Man macht sich also in der gewohnt charmanten Art an eine deutsche Frau (im Cafe, im Supermarkt, etc.) heran und das „Spiel“ beginnt. Auch dies ist verwerflich, haben die Frauen doch in den meisten Fällen dem armen Fremden, der alleine in Deutschland ist, bedingungslos vertraut.

Die Fakten: BEZNESS - das Geschäft mit Gefühlen

Bezness, so nennen viele junge Nordafrikaner und Türken ihre Einnahmequelle - und seit Jahren funktioniert es. Jährlich fließen Millionen Devisen in nordafrikanische und türkische Taschen - und die jeweiligen Regierungen lassen dies zu. Hunderte Frauen verlieren auf diese Weise ihr Hab und Gut, und das nur weil sie sich verliebt haben. Dazu kommen Vorurteile aus den deutschem Familien- und Freundeskreis, die der Meinung sind, die ganze Malaise sei der Dummheit des Opfers zuzuschreiben. "Liebe mache eben blind", und das ist die traurige Wahrheit und nicht nur ein dummer Spruch.
Doch in vielen Fällen waren die Frauen vorsichtig. Sie haben sich vor der Eheschließung über das Land und seine Gesetze informiert, haben Belege und entsprechende Eheverträge aufbewahrt. Klagen vor der nordafrikanischen Justiz sind dennoch meist sinnlos. Keine deutsche Frau hat jemals Gerechtigkeit erfahren, selbst dann nicht, wenn sie alle finanziellen Transaktionen belegen kann. Ausgenommen, geprügelt, mittellos und traumatisiert kehren sie nach Deutschland zurück.
Die Deutschen Botschaften in diesen Ländern können ein Lied davon singen. Die "Abzocke im Urlaub" nimmt von Jahr zu Jahr zu. Tausende von Frauen bitten in den Vertretungen ihres Landes um Hilfe. Sie alle haben sich im Urlaub in einen Einheimischen verliebt, ihm alles gegeben und am Ende nicht nur ihre große Liebe verloren. In der Regel handelt es sich um Hunderttausende, die dort buchstäblich in den Sand gesetzt werden. Viele Frauen werden zudem misshandelt, eingesperrt und psychisch gebrochen. Der Kampf um ihre Kinder ist eine seelische Grausamkeit ohne Gleichen.

Mehr Informationen zu dem Thema findet sich unter http://www.1001Geschichte.de. Die von der Journalistin Evelyne Kern vor sieben Jahren gegründete Website kann bereits auf mehr als 2,5 Mio. Besucher verweisen und ist mittlerweile Europas größte Plattform zu diesem Thema. 1001Geschichte.de wird monatlich rund 50.000 Mal gelesen und hat insgesamt (altes und neues Forum) mehr als 6.000 registrierte User. Hier veröffentlichen betroffene Frauen ihre wahren Geschichten und diskutieren im Forum mit ebenfalls Betroffenen und Interessierten. Viele Betrogene haben sich bei CiB e.V.- Community of interests against Bezness (ebenfalls auf 1001Geschichte.de) zusammengeschlossen und den Kampf gegen Bezness aufgenommen. Hier: http://www.cibev.de. Die Powerpoint-Präsentation zeigt alle Fakten im Detail.

Über die Gründerin von 1001Geschichte.de

Auch die Journalistin und Autorin Evelyne Kern hat aus Liebe alles gegeben und verloren. Sie hat ihre Erfahrungen in einem Roman verarbeitet, der anderen Frauen helfen soll, nicht den gleichen Fehler zu begehen, sich nicht blind in eine derartige Beziehung einzulassen. Am Ende ihres Romans "Sand in der Seele" forderte sie betroffene Frauen auf, sich zu melden. Mit Fernsehauftritten, Interviews und Zeitungsartikeln hält sie die Thematik in der öffentlichen Diskussion, hat den Begriff „Bezness“ damit in Deutschland bekannt gemacht und finanziert mit Einnahmen aus diesem Buch das Projekt www.1001Geschichte.de. Das Buch wurde zum Bestseller und ist vielen allein reisenden Frauen eine große Hilfe. Einige Betroffene hat es buchstäblich vor dem Schlimmsten bewahrt.

Literaturtipp zum Thema:
Inzwischen ist die Buchreihe Wahre Geschichten – aus Leidenschaft geschrieben“ http://www.verlag-kern.de/reihe-wahre-geschichten betroffener Frauen und Männer erschienen. Jedes einzelne Buch ist die warnende Geschichte eines Bezness-Opfers. Alle sind unglaublich spannend und authentisch. Ein absolutes Muß für allein reisende Frauen in orientalische Länder. Details hier: http://www.verlag-kern.de

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