Direkt zum Inhalt
Emissionshaus Filor

Unternehmen

Immobilienexperte Thomas Filor: Banken öffnen Kredithahn für Immobilien


15. Oktober 2013, 13:29
PRESSEMITTEILUNG/PRESS RELEASE

Magdeburg, 15.10.2013. In den europäischen Kernmärkten Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben Investoren trotz schärferer Bankenregulierung derzeit keine Probleme an Darlehen zu kommen. Die Banken zeigen sich bei der Finanzierung von Immobilien unerwartet spendabel. „Hypothekenbanken sind wieder gut im Geschäft, viele Landesbanken kommen zurück und Versicherer drängen als alternative Anbieter auf den Markt“, so der Immobilienexperte Thomas Filor. Viele Geldhäuser sprechen dabei schon wieder von leichtem Wettbewerbsdruck.

Auch das Ergebnis einer Studie des Instituts für Immobilienwirtschaft (IREBS) zum Verhalten deutscher Finanzierer auf dem gewerblichen Immobilienmarkt zeigt: Die Banken vergeben, gemessen am Kaufpreis der Immobilien, wieder mehr Kredite - inzwischen durchaus um die 70 Prozent - und schaffen es nicht, die Zinsen stabil zu halten oder gar zu erhöhen. Finanzierer wurden nach ihren Erwartungen für 2014 gefragt. Demnach glaubt kaum jemand, dass die gelockerte Kreditvergabe ein vorübergehendes Phänomen ist. Der Markt scheint umkämpft und diesen Druck müssen die Banken kompensieren. Im Moment tun sie das, indem sie risikobereiter auftreten. Doch die Banken schieben sich hinter vorgehaltener Hand gegenseitig die Schuld für den Preiskampf zu. „Wer sich mit öffentlichen Trägern im Rücken extrem günstig refinanzieren kann, der kann auch mit Dumping-Preisen an den Markt gehen", schimpft etwa der Vorstand einer Hypothekenbank auf die Landesbanken. Immobilienexperte Thomas Filor hierzu: „Eigentlich müssten alle Institute ein Interesse daran haben, in der traditionell langlaufenden Immobilienfinanzierung gutes Geld zu verdienen. Denn andere Einnahmequellen sprudeln kaum. Die eigenen Anlagen werfen wegen der Niedrigzinsen kaum noch etwas ab.“

Ein derzeit besonders gefragtes Marktsegment: Gut vermietete Büro- und Einzelhandelsimmobilien in Bestlagen von Frankfurt, Paris oder London, gelegentlich auch in den skandinavischen Metropolen. Die Einkaufspreise steigen, das setzt die Renditen unter Druck. Ausweichen auf weniger gefragte Märkte im kriselnden Südeuropa will niemand so recht, weder die Investoren noch die Banken. Viele sehen ihre Chancen darin, in Kerneuropa über möglichst viel Neugeschäftsvolumen Geld reinzuholen. Die Allianz Gruppe will hier beispielsweise fünf Milliarden Euro mittelfristig investieren.

Weitere Informationen unter http://www.eh-filor.de

Kontakt
Thomas Filor
Public Relations Manager