Der US-amerikanischen Bewegung der „e-Patients“ geht der jetzige Zugriff von Patientinnen und Patienten auf ihre Daten noch nicht weit genug: Sie fordern uneingeschränktes Recht auf Einsicht in alle Patientendaten und medizinischen Fachinformationen. Zudem sollten Patienten nicht nur als Empfänger von Daten angesehen werden, sondern auch als dem ärztlichen Personal gleichberechtigte Quelle von Informationen.
Ist das sinnvoll und nützt es den Patientinnen und Patienten? Lässt es sich mit vorhandenen Mitteln umsetzen? Oder braucht es dazu eine neue IT-Infrastruktur - wie etwa die vieldiskutierte Blockchain? Diesen Fragen geht Dr. Christina Czeschik (Serapion Beratung & Fachredaktion) in ihrem Vortrag „Gebt mir meine Daten! Patient Empowerment und IT“ nach. Auf dem Programm stehen außerdem die Vorträge „Datendiebstahl im Gesundheitswesen“ des IT-Sicherheitsexperten Matteo Cagnazzo (Institut für Internet-Sicherheit, Westfälische Hochschule) und „Apps in der Therapie sind veraltet: Es kommt der empathische digitale Assistent“ von Mirko Ross (digital worx Softwareentwicklung).
Veranstalter des Symposiums ist das Regionale Innovationsnetzwerk “Gesundes Altern” mit dem gewi-Institut für Gesundheitswirtschaft e.V., www.rin-ageing.de. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter https://goo.gl/forms/j5rU5q9Y8LVZT2TH2 oder per E-Mail an Frau Hannah Murako, @email.
Kontakt: Gudrun Donay, @email
Weitere Informationen:
http://www.seelische-gesundheit-koeln-bonn.de
https://www.serapion.de