Emmingen – Bewährte Erfahrung mit neuen Blickwinkeln verbinden: Rudolf Storz arbeitet im Rahmen eines Praxisprojekts mit einem Team der Cambridge Judge Business School der Universität Cambridge zusammen. Für das Praxisprojekt standen mehrere Unternehmen zur Auswahl; die Rudolf Storz GmbH aus Emmingen erhielt den Vorzug. Das Unternehmen brachte seine Kompetenz in der Medizintechnik ein und öffnete zugleich den Austausch für Ideen und Erfahrungen aus anderen Branchen und internationalen Arbeitswelten.
Unternehmen
Rudolf Storz und Cambridge: Neue Perspektiven im Dialog
Mit einer Kooperation im Executive-MBA-Programm der Universität Cambridge erkundete der Medizintechnikhersteller neue Ansätze für die Zukunft
Branche
Internationale Erfahrung trifft Medizintechnik
Die Teilnehmenden absolvieren einen Executive Master of Business Administration (Executive MBA) und verfügen bereits über langjährige Berufserfahrung. Im Team kamen Know-how aus Führungspositionen bis auf Director- und Chief-Product-Officer-Ebene sowie aus Technologie, Produktentwicklung und Medizin zusammen. Damit verband die Zusammenarbeit akademische Impulse mit praktischer Management- und Branchenerfahrung.
Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Erkundung neuer Möglichkeiten: Welche Ideen ergeben sich, wenn erfahrene Fach- und Führungskräfte mit unterschiedlichen Hintergründen auf ein mittelständisches Medizintechnikunternehmen blickt? Und welche Anregungen lassen sich daraus für die weitere Entwicklung gewinnen? Themen wie Wachstum, Digitalisierung und die Arbeitswelt von morgen bildeten dafür den Rahmen.
Neue Wege gemeinsam erkunden
Der persönliche Austausch war ein wesentlicher Bestandteil des Projekts. Während des Besuchs vom 7. bis 9. Oktober 2026 fanden Werksbesichtigung und Gespräche mit Führungskräften sowie Mitarbeitenden statt. Dabei trafen die Kenntnisse aus dem Unternehmensalltag auf die Perspektiven des Cambridge-Teams. Beide Seiten konnten Erfahrungen teilen, Fragen diskutieren und gemeinsam neue Denkansätze entwickeln.
Die Studierenden bedankten sich beim Team von Rudolf Storz für die Zeit, die es sich für den intensiven Austausch genommen hatte, und für die professionelle Zusammenarbeit. Die engagierte Unterstützung habe wesentlich dazu beigetragen, innerhalb kurzer Zeit ein so gutes Ergebnis zu erzielen.
„Das Projekt hat uns neue Blickwinkel aufgezeigt, aber auch bestätigt, dass wir uns mit unserer aktuellen Entwicklung auf dem richtigen Weg befinden“
- sagt Geschäftsführender Gesellschafter Fabian Stuckenbrock.
Für Rudolf Storz war die Kooperation eine bewusste Erweiterung des eigenen Blickwinkels. Sie bot Raum, vertraute Themen aus einer anderen Perspektive zu betrachten und Möglichkeiten jenseits der bisherigen Ansätze auszuloten. Das Unternehmen verbindet damit die gewachsene Kompetenz mit Offenheit für neue Formen der Zusammenarbeit und Impulse für die Zukunft.
Originalquelle auf TRENDKRAFT am .
Seit 1949 ist Rudolf Storz als Lohnfertiger in der Medizintechnik tätig. Das Familienunternehmen war über drei Generationen lang im Besitz der Familie Storz und wird seit 2022 von F. Stuckenbrock geleitet. Mit über 140 Mitarbeitern am Firmensitz in Emmingen und einem breiten Portfolio von über 7.000 medizintechnischen Produkten, ist das Unternehmen weltweit aktiv.