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Hong Kong Trade Development Council (HKTDC)

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FILMART 2011 mit Rekord: Mehr als 600 Aussteller kamen zu Asiens führendem Filmfestival


18. Dezember 2021, 16:53
PRESSEMITTEILUNG/PRESS RELEASE

Großes Kino auf der Hong Kong International Film and Television Market (FILMART) 2011: Mehr als 600 Aussteller aus 30 Ländern (2010: 548 Aussteller) kamen zur diesjährigen 15. Ausgabe der Fachmesse und sorgten damit für einen neuen Ausstellerrekord.

Kontaktbörse der Branche
Die vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) organisierte FILMART gilt als die wesentliche Handelsplattform der Filmindustrie in Asien. Auf der Kontaktbörse der Branche treffen sich Finanziers, Produzenten, und Verleiher. In diesem Jahr brachten mehr als 300 Filmvorführungen, 60 Seminare sowie zahlreiche Networking-Events die Filmschaffenden in Kontakt. Das Konzept kommt bei den Fachbesuchern an: "Messen in HK sind wie immer hervorragend kundenfreundlich organisiert. Da müssen sich viele europäische Messen anstrengen, bei diesem "Level of Service" mitzuhalten", sagt Wolfgang Wilke, Head of Sales and Acquisitions der Kölner action concept Film und Stuntproduktion GmbH. Die Firma zählt zu den weltweit größten Full-Service Produktionsunternehmen für Action-Formate und produziert unter anderem die erfolgreiche deutsche TV-Serie „Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei.“

Eine Premiere feierte in diesem Jahr das sogenannte Co-production Lab Hong Kong. Der exklusive viertägige Workshop eröffnete einer ausgewählten Gruppe von zehn chinesischen und sechs europäischen Herstellern die Möglichkeit, ihre finanzielle und künstlerische Zusammenarbeit zu intensivieren.
Das Interesse an kontinentübergreifender Zusammenarbeit ist groß.
„Das Medienboard war in diesem Jahr zum zweiten Mal beim Hong Kong FILMART. Die Teilnahme an Markt und Konferenzen ist für uns sehr interessant, da es noch relativ wenig Verbindungen zwischen asiatischen und deutschen Filmemachern gibt. Hongkong könnte zu einer wichtigen Schnittstelle zwischen Asien und Europa werden. Dafür spricht auch, dass die Zahl internationaler Besucher steigt und das Interesse an Koproduktionen mit Europa zunimmt. Wäre schön, wenn wir die neu gewonnenen Kontakte nächstes Jahr intensivieren könnten.“ sagt Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin Filmförderung, Medienboard Berlin-Brandenburg

Trend 3D
Die digitale Kino- und Medienwelt stand im Mittelpunkt der diesjährigen Messe. Unter dem Dach des Themenpavillon Animation & Digital Entertainment World präsentierten sich diesmal mehr als 140 Aussteller (2010: 88) aus Hongkong, dem chinesischen Festland und anderen Regionen.
Der Ausstellerzuwachs spiegelt die Bedeutung des 3D-Trend für die Filmbranche wieder. 75 Prozent der befragten Filmschaffenden hatten während der FILMART 2010 die digitale Unterhaltung als die Industrie mit dem größten Wachstumspotenzial genannt.
Die Messe hat auf die wachsende Bedeutung des Segments reagiert und widmete dem Thema in diesem Jahr den speziellen Animation and Digital Entertainment Day. In zahlreichen Seminaren und Konferenzen griffen Experten an diesem Tag etwa Themen wie die Entwicklung im 3D-Bereich auf.

Eintauchen in die Welt des TV
Mit einem Ausstellerzuwachs von 15 Prozent gegenüber 2010 feierte der Themenbereich TV World in diesem Jahr seinen fünften Geburtstag auf der FILMART. 180 Aussteller aus 22 Ländern präsentierten ihre Produkte auf dem speziellen Marktplatz für das Geschäft mit Lösungen für die kleineren Bildschirme. Unter dem Motto „New Media, new Technology – new Prospects for the TV” diskutierten Manager der Filmindustrie aus Hongkong, dem chinesischen Festland und anderen asiatischen Staaten die neuesten Trends in diesem Segment.

Eventfeuerwerk der Unterhaltungsbranche
Parallel zur FILMART fanden mit dem Hong Kong-Asia Film Financing Forum (HAF), dem Hong Kong International Film Festival (HKIFF) und der Verleihung der Asian Film Awards (AFA) weitere Highlights der Branche statt.

Die Asian Film Awards (AFA) feierten in diesem Jahr ihren fünften Geburtstag. Die Auszeichnung für den besten Film ging bei der Verleihung an den thailändischen Filmregisseur. Apichatpong Weerasethakul für sein Werk Uncle Boonmee who can recall his past lives. Der meditative Film, der 2010 bereits die goldene Palme beim Film Festival in Cannes einheimste, erzählt die Geschichte der letzten Tage im Leben eines alten Mannes im Norden Thailands.

Um einen Mann, der seine wertvolle tibetische Dogge zu verkaufen versucht, nachdem viele andere Hunde in seinem Dorf gestohlen wurden, geht es dagegen im Film Old Dog von Pema Tesedan. Die Erzählung gewann beim diesjährigen Hong Kong International Film Festival in der Kategorie Asian Digital Competition.

Die Finanziers der Branchen trafen sich währenddessen auf dem Hong Kong Asia Film Financing Forum (HAF). Das Forum gilt als das wichtigste Treffen zur Projektfinanzierung im asiatischen Raum und fand bereits zum neunten Mal statt. .

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