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AUDI AG

Unternehmen

Betriebsversammlung Ingolstadt: „Audi muss Audi bleiben“


07. Juli 2022, 12:06
Ingolstadt,
Deutschland
PRESSEMITTEILUNG/PRESS RELEASE
  • Erste Betriebsversammlung im Werk Ingolstadt nach zweieinhalbjähriger Corona-bedingten Zwangspause
  • „Audi muss Audi bleiben – ein mitbestimmtes, weltweit erfolgreiches Unternehmen, in dem die Menschen im Mittelpunkt stehen“, so der Betriebsratsvorsitzende Peter Mosch
  • Jürgen Rittersberger, Vorstand für Finanz und Recht der AUDI AG, betont, wie wichtig die deutschen Standorte für die ambitionierten Ziele sind

Nach einer zweieinhalbjährigen Corona-bedingten Zwangspause fand wieder eine Betriebsversammlung am Standort Ingolstadt statt. Der Audi Betriebsrat nahm die Unternehmensleitung direkt in die Pflicht: Der Betriebsratsvorsitzende Peter Mosch forderte vor den rund 4.000 anwesenden Audianer_innen in der Halle B Investitionen in die heimischen Standorte und Arbeitsplätze – also in Forschung und Entwicklung, Produktion und Produkte sowie in Aus- und Weiterbildung.

Zu Beginn der Betriebsversammlung begrüßte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende und Vorsitzender der IG Metall Vertrauenskörperleitung bei Audi Jörg Schlagbauer alle anwesenden Audianer_innen: „Schön, dass nach 940 Tagen endlich wieder eine Betriebsversammlung an unserem Standort stattfinden kann und ihr den Weg hier in die Halle B wieder gefunden habt. Das waren lange zweieinhalb Jahre, in denen viel passiert ist“, so der Versammlungsleiter. Corona-Pandemie, Kurzarbeit und Vorstandswechsel – das Alles habe man gut gemeistert, weil man als Audi Familie zusammengehalten habe. Dieser Zusammenhalt und das Engagement aller Audianer_innen in dieser schwierigen und krisengeplagten Zeit sei einzigartig in der Geschichte der Vier Ringe. „Liebe Kolleg_innen, ihr seid über euch hinausgewachsen und habt damit Audi am Laufen gehalten. Damit habt ihr alle wieder einmal aufs Neue bewiesen, dass wir zwar krisengeplagt, aber auch mehrfach krisenerprobt sind“, betonte Schlagbauer.

Mosch: „Dann hat Audi nicht nur Zukunft, dann gehört uns die Zukunft“

Der Betriebsratsvorsitzende Peter Mosch bekräftigte bei der Betriebsversammlung: „Corona, Putins Überfall auf die Ukraine, angespannte Lieferketten, Kurzarbeit, Klimawandel, digitaler und elektrischer Umbruch der Automobilindustrie – Eine Gemengelage, die viel von der Audi Belegschaft abverlangt. Zwei Jahre befinden wir uns nun schon im Dauerkrisenmodus in Kombination mit dem größten technologischen Umbruch in der Automobilgeschichte. Doch unser Blick“, so Mosch, „richtet sich nach vorne. Der Betriebsrat hat einen klaren Kurs für die zukünftige Entwicklung in Ingolstadt. Wir wollen den Standort und die Arbeitsplätze modernisieren, ausbauen und sichern.“ Dazu gehöre neben dem Neubau eines Audi Bildungscampus für Aus- und Weiterbildung auch Investitionen in die Aufenthaltsqualität, Werkinfrastruktur, Produkte, sowie in Forschung und Entwicklung.

Peter Mosch erklärte weiter: „Wir haben Audi mit der Grundsatzerklärung Audi.Zukunft aus dem Jahr 2019 wetterfest gemacht.“ Dazu gehöre das Einrüsten der PPE-Plattform in Ingolstadt mit dem Q6 e-tron und weiteren Modellzusagen für Elektrovolumenmodelle, wie die elektrischen Nachfolger des Audi A3, A4 und A6. Nun gelte es, diese Projekte Schritt für Schritt umzusetzen.

„Ich persönlich glaube fest an die Zukunft des Unternehmens und des Standorts Ingolstadt,“ so Mosch, „Audi muss Audi bleiben – ein mitbestimmtes, weltweit erfolgreiches Unternehmen, in dem die Menschen und ihre gemeinsame Arbeit im Mittelpunkt stehen. Wenn wir alle weiterhin – wie bisher – zusammenstehen und gemeinsam die Herausforderungen der Dauerkrise meistern wollen, dann hat Audi nicht nur Zukunft, dann gehört uns die Zukunft.“

Rittersberger: „Elektromobilität ist die beste Lösung für die individuelle Mobilität“

Auf der Betriebsversammlung in Ingolstadt berichtete Audi-Finanzvorstand Jürgen Rittersberger im Namen des Gesamtvorstands über die aktuelle Unternehmenssituation. Man blicke dank einer großartigen Teamleistung auf ein starkes erstes Quartal zurück, so Rittersberger. Er betonte weiter, wie wichtig die deutschen Standorte für die ambitionierten Ziele des Unternehmens seien. Ingolstadt sei genau wie Neckarsulm gut vorbereitet für die Zukunft: „Das Werk Ingolstadt spielt in unserer Elektrifizierungsstrategie eine entscheidende Rolle. Den Anfang für den Standort macht der Q6 e-tron, den wir Ende 2023 vorstellen werden. Die Vorserienproduktion des SUV-Modells läuft bereits.“ Rittersberger ist überzeugt: „Elektromobilität ist die beste Lösung für die individuelle Mobilität.“

Hintergrundinformation zur Betriebsversammlung

Insgesamt vier Mal im Jahr finden bei Audi Betriebsversammlungen statt und sind damit fester Bestand der jährlichen Terminplanung. Die Betriebsversammlungen dienen der umfassenden Information der Beschäftigten über die Tätigkeit des Betriebsrats und geben der Belegschaft Aufschluss über die Situation des Unternehmens.

Über Audi AG

Die AUDI AG steht für sportliche Fahrzeuge, hochwertige Verarbeitung und progressives Design – für „Vorsprung durch Technik“. Der Audi Konzern ist einer der erfolgreichsten Hersteller von Automobilen im Premiumsegment.



Um die Transformation in ein neues Mobilitätszeitalter maßgeblich mitzugestalten setzt das Unternehmen Schritt für Schritt seine Strategie um.

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