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Stimmen nach dem Rennen in Silverstone


26. August 2012, 23:30
PRESSEMITTEILUNG/PRESS RELEASE

Audi feierte in Silverstone den vierten Saisonsieg in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC).Dieter Gass (Leiter Renneinsatz): „Ein exzellentes Ergebnis nach einem unheimlich schwierigen Rennen. Von Anfang bis Ende gab es einen intensiven Kampf mit Toyota, die sehr stark waren. Wir haben das Rennen in erster Linie durch die Effizienz unserer Technologie gewonnen. So konnten wir mit Hilfe der Strategie den Rennsieg erringen. Unglücklich war die Stop-and-Go-Strafe für das Auto mit der Nummer 1, denn man hätte den Kontakt zwischen dem GT-Fahrzeug, das nach rechts gezogen hat, und unserem R18 e-tron quattro, der leicht nach links fuhr, auch als normalen Rennunfall sehen können.“

Ralf Jüttner (Technischer Direktor Audi Sport Team Joest): „Das war ein sehr interessantes Rennen. Toyota war noch etwas schneller, als ich es erwartet hatte. Es war ein intensiver Kampf, der uns alles abverlangt hat. Unser Auto Nummer 1 hatte auch das nötige Glück, das im Rennsport dazugehört, während die Nummer 2 viel Pech hatte. Alle Fahrer sind super gefahren und haben die Autos unversehrt gelassen. Sechs Stunden lang haben wir einen tollen Kampf gesehen. Auch für uns war es nervenaufreibend. Danke an die Fahrer und an unser Team, dass wir die Siegesserie fortsetzen konnten.“

Marcel Fässler (Audi R18 e-tron quattro #1): „Das war ein Super-Sieg, der nicht so einfach war. Ich bin extrem glücklich, denn das ist mein erster Sieg bei einem 6-Stunden-Rennen. Schon zwei Mal lag ich in Silverstone in Führung, nun hat es endlich zum Sieg gereicht. Toyota war ein sehr starker Herausforderer. Unsere Mannschaft hat bei den Stopps perfekt gearbeitet und war wirklich schnell. Einfach toll!“

André Lotterer (Audi R18 e-tron quattro #1): „Ein toller Tag! Audi hat den Titel in der Tasche und meine beiden Teamkollegen und ich liegen in der Fahrerwertung in Führung. Das war ein fast fehlerfreies Rennen. Es gab lediglich eine Stop-and-Go-Strafe für Ben (Tréluyer), nach der es dann recht knapp wurde. Aber da noch einmal ein Safety-Car kam, blieb uns am Ende ein kurzer Tankstopp erspart. Das Auto lief perfekt. Es war ein tolles Wochenende, mit dem ich wirklich zufrieden bin. Ich freue mich schon auf Brasilien.“

Benoît Tréluyer (Audi R18 e-tron quattro #1): „Ich bin sehr zufrieden. Noch nie habe ich ein 6-Stunden-Rennen gewonnen. Das war der nächste schöne Sieg für den Audi R18 e-tron quattro. Das Team hat hervorragend gearbeitet. Doch unser Rennen war durch den schönen Kampf mit Toyota ziemlich anstrengend. Umso schöner ist das Ergebnis.“

Tom Kristensen (Audi R18 ultra #2): „Glückwunsch an Audi und an unser Schwesterfahrzeug zum Sieg. Wir waren am Anfang sparsam unterwegs, um uns einen letzten, kurzen Tankstopp am Rennende zu sparen. Doch dann kam leider einiges dazwischen. Durch die Safety-Car-Phasen haben auch die anderen Autos weniger verbraucht. Leider musste Allan wegen eines Reifenschadens an die Box. Uns ist noch eine schöne Aufholjagd geglückt. Leider ist Platz drei natürlich kein Traumergebnis. Es hätte ein deutlich engerer Kampf unseres Autos mit Toyota werden können.“

Allan McNish (Audi R18 ultra #2): „Die Strategie hat heute eine große Rolle gespielt. Unser Auto war sehr schnell. Wir wussten aber auch, wie man Kraftstoff spart. Deshalb hätten wir theoretisch einmal weniger stoppen müssen als unsere Gegner. Leider brachte uns ein Reifenschaden um unsere Chance. Auch das Safety-Car hat uns bei unserer Strategie nicht geholfen. Und so wurden wir am Ende Dritte.“

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