Der Anstoß zur Umstellung kam nach dem Stromausfall in Fürth am 16. September 2025, von dem rund 8.640 Haushalte betroffen waren. Ursache war ein Kurzschluss an einem Mittelspannungskabel. Auch das Rechenzentrum Nürnberg-Fürth des Unternehmens war davon betroffen. Dank der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) und des Notstromaggregats kam es im Rechenzentrum jedoch zu keinerlei Unterbrechungen. „Solche Ereignisse zeigen, wie kritisch zuverlässige Notstromversorgung ist“, erklärt Erich Hubl, Leiter und Seele des Rechenzentrums Fürth bei ScaleUp. „Gleichzeitig wollten wir die CO₂-Emissionen unserer monatlichen Wartungstests drastisch reduzieren.“
Bei den obligatorischen Black-Building-Tests verbraucht das Rechenzentrum jährlich etwa 1.765 Liter Diesel. Dabei entstehen mit konventionellem Kraftstoff 4,73 Tonnen CO₂-Emissionen. Durch die Verwendung von HVO-Diesel, der aus Altfetten und Pflanzenöl-Abfällen gewonnen wird, können diese Emissionen um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Das entspricht einer jährlichen Einsparung von 4,25 Tonnen CO₂. Dies ist vergleichbar mit der jährlichen Klimaleistung von über 210 ausgewachsenen Laubbäumen oder dem CO₂-Ausstoß von drei durchschnittlichen Pkw mit Benzinmotor (basierend auf Daten des Umweltbundesamtes und des Kraftfahrt-Bundesamtes).